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Zahl des Tages: 14.967.218.000

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So viele Treffer erhalten Sie, wenn Sie heute (11.02.2020) in Google® nach den Begriffen
– Agile Führung 858.000 Treffer
– Führung 4.0 6.360.000 Treffer
– Digital Leadership 1.170.000.000 Treffer
– New Work 13.790.000.000 Treffer
recherchieren.

Selbst wenn man den internationalen Begriff „Agil Leadership“ eingibt, liegt die Anzahl der Treffer mit 1.260.000 noch deutlich unter den anderen Begriffen. Schaut man sich bei Google-Trends® das Interesse im zeitlichen Verlauf an, dann ist u.a. auffällig, dass Agile Führung wohl doch nicht das „Mainstream-Buzzword“ ist, wie es häufig kommuniziert wird.

Oder liegt es daran, dass „Agilität“ als Synonym für alle anderen Begriffe genommen wird, weil die Unterschiede nicht ganz klar sind? Das lässt sich ändern!

 

New Work

Der Begriff geht zurück auf Frithjof Bergmann*).

Anstelle der einfachen Lohnarbeit des Kapitalismus setzt er die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit und Kreativität in den Vordergrund. Daraus ergeben sich drei Kernwerte.

Die Struktur von Arbeit: Management und Mitarbeiter arbeiten auf Augenhöhe in Netzwerken. Werte wie Selbstständigkeit, Freiheit und Individualität haben großen Einfluss auf die Arbeitnehmer.
Einstellung zur Arbeit: Für immer mehr Menschen ist ein steter Aufstieg innerhalb von 40 Jahren im selben Unternehmen nicht länger erstrebenswert. Viele beginnen das Verhältnis von Arbeit zu Freizeit zu hinterfragen.
Technologisierung und Digitalisierung: Die allgegenwärtige Verfügbarkeit des Internets und Cloud-Anwendungen machen eine physische Anwesenheit bei vielen Arbeiten nicht mehr notwendig. Innovative Formen der Arbeit auf neuen Geräten werden immer verbreiteter.

*) Frithjof H. Bergmann ist ein österreichisch-US-amerikanischer Philosoph und Begründer der „New Work“-Bewegung, geb. am 24.12.1930 in Sachsen

Agile Führung

Komplette Veränderung des Rollenverständnisses der Führungskraft.

Die Führungskraft hat nicht mehr die Rolle des einsamen Entscheiders. Vielmehr gilt es, Entscheidungen gemeinsam zu treffen – nach dem Prinzip des „Shared Leaderships“.

Die Führungskraft steht einem hoch kompetenten Team als Moderator und Mentor beiseite, der berät und koordiniert. Es findet ein Rollenwechsel vom Arbeits-Anweiser / – Kontrolleur zum Coach statt. Eine wesentliche Aufgabe der Führungskraft ist es, Freiräume für die Entfaltung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schaffen und alles wegzuräumen, was die Menschen hemmt.
Die Führungskraft stellt seine Leistung dem Team zur Verfügung, er / sie dient dem Team und entwickelt sich zum „Servant Leader“.
Bei der Agilen Führung geht es darum, wie man Menschen aktiv einbindet, sie an den Entscheidungsprozessen und an der Unternehmensentwicklung beteiligt und wie man auf Augenhöhe miteinander umgeht.

Führung 4.0

Es stehen die juristische Auseinandersetzung und die Prozessbeherrschung im Mittelpunkt.
Rechtlich fragwürdige Führungsstrukturen: Die Rolle der Führungskräfte erfährt erhebliche arbeitsrechtliche Veränderungen. Die bisher eindeutige Zuweisung von Aufgaben und Verantwortung wird abgelöst durch deren ständigen Wandel, der für die Aufgabenerfüllung und auch die Haftung der Führungskraft von enormer Bedeutung sind.
Dokumentation von Organisation, Funktion und Prozessen: Für die Führungskräfte bedeutet dies künftig in erster Linie die Sicherstellung einer lückenlosen und transparenten Dokumentation aller Prozesse im HR-Bereich und in der Arbeitsorganisation. Neue Organigramme müssen her: weniger statisch, mehr funktions- und kompetenzbezogen.
Kommunikation und Transparenz: All das muss in höherem Maße als bisher in die Belegschaft kommuniziert werden.

Digital Leadership

Digital Leadership ist ein wissenschaftlicher Ansatz zur Definition der Aufgaben und Werkzeuge der Führung in Zeiten der Digitalisierung allgemein und in Phasen der Transformation in die Digitalisierung im Speziellen.

Digital Leadership wirkt sich somit zuerst auf die technische Arbeitsgestaltung aus:

  • flexiblen Arbeitszeiten
  • flexible und mobile Arbeitsorte
  • Teamwork ohne persönliche Präsenz
  • Neue Modelle der Vernetzung
  • Neue Modelle der Zusammenarbeit (digital collaboration)
  • Einsatz moderner Kommunikationsmedien
  • Nutzung Sozialer Netzwerke

Während dem Management eher die Aufgabe der Komplexitätsreduktion zugeordnet wird, wird dem Leadership die Funktion der Veränderung zugedacht.

 

Wenn Sie wissen möchten, wie man agile Methoden und Strukturen in Ihrem Unternehmen einführen kann, dann freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

Wolfram M. Walter

Geschäftsführer PMD Akademie
Professionell SCRUM-Master
Agilphilosoph
Agiler Coach
w.walter@pmd-akademie.de
+49 171 566 1155