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Achtsamkeit ist das neue Bio! – Sich selber wahrnehmen, erfahren was wichtig ist!

Achtsamkeit ist das neue Bio! – Sich selber wahrnehmen, erfahren was wichtig ist!

Achtsamkeit ist das neue Bio! – Sich selber wahrnehmen, erfahren was wichtig ist!

Wir reagieren oft viel zu spät und häufig erst dann, wenn wir kurz vor dem Burnout stehen, eine Kommunikation mit dem Partner oder der Familie nur noch in Streit endet und wir die einfachen aber schönen Dinge des Lebens nicht mehr sehen. Achtsamkeit ist das neue Bio!

Als in den 80er Jahren die BIO-Produkte immer stärker auf den Markt kamen, da stand Nachhaltigkeit, Wertschätzung, Verantwortung für die Umwelt und somit für andere im Vordergrund. So ist es mit Achtsamkeit auch: Wertschätzung gegenüber der eigenen Person, Nachhaltigkeit im Umgang mit der eigenen Gesundheit, Verantwortung für Familie und Freunde übernehmen. Mal entschleunigen und, am Abend, nicht nur an die schlechten Situationen des Tages denken sondern an das, was gut gelaufen ist, was Freude gemacht hat. Das Ergebnis ist kein Stress-Tagebuch sondern ein Freude-Tagebuch. („nice-day“-Tagebuch)

Wir alle sehnen uns nach Reduzierung der Stress-Einflussfaktoren, wir alle wollen Geschwindigkeit im Alltag herausnehmen und schöne Momente bewusst genießen. Statt Hektik eher Langsamkeit im Alltag. Statt 300 E-Mails pro Tag lieber nur 30, statt telefonischer Erreichbarkeit bis 23:00 Uhr lieber nur bis 17:00 Uhr. Leider wird dies oft als fehlendes Engagement, mangelnder Einsatz oder sogar Faulheit interpretiert. Langsamkeit kommt in einer Digitalen Welt nicht vor. Immer schneller, höher, weiter. Dabei kommt der Einzelne gem. aktuellen Studien von Krankenkassen immer mehr unter Druck und bleibt am Ende auf der Strecke: Krankheit, Depressionen und Burnout sind die Folge. Dem kann man nur begegnen, wenn man auf seine innere Stimme hört: Low statt Flow.

Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit ist eine Form der Meditation und stammt ursprünglich aus dem Buddhismus. Achtsam sein heißt, Momente bewusst zu erleben und auf seine innere Stimme zu hören, und zwar ohne jegliche Wertung. So schützt man seine Psyche und entschleunigt sein Leben.
Laut Wikipedia ist die Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction – MBSR) ein von dem Molekularbiologen Jon Kabat-Zinn in den späten 1970er Jahren in den USA entwickeltes Programm zur Stressbewältigung. Die Übungen basieren auf verschiedenen, verhaltenstherapeutischen und psychodynamischen Therapiemethoden. Dabei wird MBSR im Rahmen von Gruppensitzungen in Stille durchgeführt.
Das Programm enthält folgende Übungselemente:

  • achtsame Körperwahrnehmung (Body-Scan)
  • sanftes und achtsames Ausführen von „Yogastellungen“ (Asana)
  • Sitzmeditation (Zazen)
  • das achtsame Ausführen langsamer Bewegungen, z. B. mittels „Gehmeditation“ (Kinhin)
  • dreiminütige Achtsamkeitsübung (Breathing-Space)
  • Klärung der Frage, wie Achtsamkeit im Alltag stattfinden kann

Die Übungen der achtsamen Körperwahrnehmung basieren auf hinduistischen Traditionen (Yoga), buddhistischen Meditationsübungen (die Sitzmeditation und Gehmeditation). Alle Übungen haben gemeinsam, dass das nicht-wertende Annehmen von Körperempfindungen im Vordergrund steht: Wärme. Kribbeln, Rumoren, Druck, Verspannungen, Lockerheit, Angst, Trauer, Glück, Zufriedenheit, Gerüche, Geräusche.
Da wir nahezu automatisch in die Bewertung einsteigen (das tut weh, weil …! Das riecht komisch, weil …! Ich bin sauer, weil …!) fällt es so schwer, dieses grundlegende Prinzip anzuwenden. Dennoch kann uns das Prinzip in vielen Alltagssituationen helfen: Müssen wir in den kommenden Tagen einen Vortrag vor einer großen Gruppe halten, sollten wir uns bei unseren Vorbereitungen beobachten und nicht bewerten. So nehmen wir den Druck raus und vermeiden Stressreaktionen.
Eine andere Form der Achtsamkeit ist der Minimalismus: Konzentration auf den wesentlichen Punkt, Hinterfragen der eigenen Situation. Bevor etwas Neues gekauft wird, steht die Frage im Raum: Brauche ich das oder möchte ich das? Reicht das, was ich habe oder bin ich im Grundsatz unzufrieden mit dem, was ich besitze / nicht besitze? Was bedeutet für mich überhaupt: Besitz? Was ist „must“ und was „nice to have“. Worauf konzentriere ich mich?

Das Schalenmodell der Achtsamkeit

Um zu erkennen, welche Maßnahmen welche Wirkungen erzeugen bzw. für was gut sind, ist das Schalenmodell hilfreich.

Man beginnt mit der inneren Schale, dem ICH-Kreis. In dieser innersten Schale achtet man z. B. auf eine bewusste Atmung. Außerdem besinnt man sich darauf, was einen glücklich macht und dass man dafür dankbar sein darf. Damit man auf die „innere Stimme“ hört, muss man innehalten und sich auf den eigenen Körper besinnen. Die große Herausforderung: man darf nur beobachten und nicht bewerten!

Im Lebens-Kreis geht es um die Dinge, die für uns selbstverständlich sind: wir leben, wir essen, wir gehen. Wir denken nicht darüber nach, es passiert einfach. Es sind für uns Hygienefaktoren.
Dabei kann es äußerst spannend sein, einmal langsam, aber bewusst zu gehen. Barfuß den Boden erkunden, die unterschiedliche Beschaffenheit mit möglichst vielen Sinnen wahrnehmen. Das Essen ist kein Stillen des Hungergefühls, sondern wird, auch in einer kleinen Einbauküche, zum Event.

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